heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen

Blog zur Umsetzung der Synode im Bistum Trier


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Auf der Suche. Eindrücke von der Resonanzveranstaltung in Saarbrücken am 16. Juni

Gut 200 Leute kamen zur Kirche der Jugend eli.ja nach Saarbrücken, um über den Entwurf zur Raumgliederung und natürlich auch über den gesamten Veränderungsprozess, den die Synode angestoßen hat, zu sprechen.

„Wer sich auf den Geist Gottes einlässt, kann Dinge tun, die er vorher selbst nicht gedacht hätte!“ Das sagt Regina Schröder, ehrenamtliche Mitarbeiterin im Projekt „Frauen(t)raum“ im Dekanat Völklingen. Und das hat mich wie viele andere berührt. Viel von dem, was den Synodalen in ihren Beratungen wichtig war, bringt sie damit zum Ausdruck: der Herr ist bei seiner Kirche, er ermutigt uns zum Handeln, so entstehen neue Möglichkeiten. Auch Bischof Stephan legt zum Ende der Veranstaltung ein deutliches Bekenntnis zum Synodenprozess ab: die intensive Beratung der Synodalen, ihr Engagement für die Kirche, das gemeinsame Ringen und Beten, damit will der Herr uns nicht in die Irre führen. „Davon bin ich überzeugt und dieses Bekenntnis will ich hier auch vor Ihnen ablegen.“

In der Veranstaltung ist aber auch deutlich geworden, was mich seit Ende der Synode bewegt und uns im Synodenbüro  motiviert, sehr viel in Veranstaltungen zu investieren: die Synodenergebnisse, die Qualität des Prozess, ja selbst die Kernaussagen – die Perspektivwechsel – lassen sich nur schwer über Papier vermitteln. Viele Statements in Saarbrücken sprachen das auch aus: Unverständnis für den Prozess, Verärgerung, dass es nur um eine Strukturreform gehe, Angst davor, die Grundlage des eigenen Engagements zu verlieren. „Ich bin enttäuscht von der Synode. Warum wird nicht zuerst über den Glauben gesprochen?“, sagt eine Teilnehmerin gleich zu Beginn der Diskussion. Von der Synode versteht man mehr, wenn man miteinander darüber spricht. Ich bin sehr involviert in dem Prozess, lerne aber durch jede Begegnung auch noch etwas mehr.

Es gibt starke Statements in Saarbrücken. Das gefällt mir. Sie erhalten viel Applaus, sowohl diejenigen, die deutliche Kritik am Vorgehen des Bistums äußern, als auch die, die dazu aufrufen, die Möglichkeiten, die in dem Veränderungsprozess stecken zu ergreifen und sich von der eigenen Angst nicht in die Enge treiben zu lassen. Mein Fazit: Das Volk Gottes ist auf der Suche. Zwar gibt es einige Rückmeldungen, die fordern, es sei genug mit den Veränderungen, man brauche Zeit, damit es sich langsam entwickle. Andere aber sagen deutlich: es gibt den Punkt nicht, an dem alles so ist, wie es sein soll. Mit Unfertigem muss man leben. Die Synode hat viel ausgelöst, nicht zuletzt durch die Frage: „Wozu ist die Kirche da?“ In Saarbrücken wird deutlich: Die Kirche, das ist eine gemeinsame Sache. So will ich das synodale Prinzip, auf das es ankommt, mal mit meinen Worten beschreiben. In aller Unterschiedlichkeit der Positionen. Und da ist es äußerst sympathisch, wenn sich ein Bürgermeister in die Diskussion einmischt. Dr. Armin König aus Illingen stellt seine Statement zum Nachlesen online: http://arminkoenig.de/blog/2017/06/17/seelenlose-bistumsglaubensverwaltungsreform/

Da merkt man doch: es geht um was. Zwar kann ich ihm nicht in allem folgen: Er wirft dem Bistum vor, die Leute würden nicht gefragt. Aber was läuft denn gerade? Der Bürgermeister kann doch diesen Ort der Resonanzveranstaltung nutzen – macht er ja auch, wie man sieht. Insgesamt sind im Bistum seit Mitte Mai mehrere Tausend Menschen zu den Resonanzveranstaltungen zusammengekommen. Und es gibt die Möglichkeit schriftliche Rückmeldungen zu geben. Auch davon wird vielhundertfach Gebrauch gemacht. Ich sehe täglich, mit welcher Mühe die Teilprozessgruppe Raumgliederung an die Auswertung geht. Und dass eine Diskussion mit einem Entwurf beginnt, weiß er als Politiker doch nur zu gut.

Es sei eine seelenlose Verwaltungsreform, meint er weiter: die Kirche würde sich abschaffen. Er leiht damit seine prominente Stimme vielen, die das befürchten. Das finde ich gut an seiner Einlassung. Inhaltlich widerspreche ich: der Synode geht es um die Gestaltung des christlichen Glaubens in Zeiten rasanter Veränderungen. Sich in einer solchen Situation sehr ernsthaft die Frage zu stellen, wie die äußeren Rahmenbedingungen zu setzen sind, damit wir den noch größeren Veränderungen in der religiösen Einstellung der Menschen dialogfähig und vom Einzelnen her begegnen können, ist nicht seelenlos. Auch wenn man über einzelne Schritte, Maßnahmen und natürlichen Pfarreigliederungsvorschläge streiten kann.

Die gemeinsame Aufgabe der Christinnen und Christen im Bistum Trier fasst ein langjährig engagierter Mann zusammen: „Wir sind doch alle Seelsorger. Wichtig ist, dass wir einandern ergänzen.“

Es bleibt spannend. Klare Statements wie in Saarbrücken tun gut.

Christian Heckmann, Synodenbüro


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Wie geht es weiter mit der Personalisierung der Teilprozessgruppen?

Die Leitungskonferenz des Bischöflichen Generalvikariats hat im Mai die Entscheidungen zur Personalisierung der Teilprozessgruppen Leitungsteam und Aufbauorganisation Pfarrei der ZukunftVerwaltungsprozesse und Pfarrbüros in den Pfarreien der Zukunft und Rahmenleitbild Pfarrei der Zukunft getroffen. Es laufen gerade die Verfahren mit den zuständigen Mitarbeitervertretungen. Diejenigen, die für diese Teilprozessgruppen ihr Interesse bekundet haben, werden ab nächster Woche benachrichtigt. Weitere Personalisierungsentscheidungen vor der Sommerpause gibt es vermutlich noch für die Teilprozessgruppe Diakonische Kirchenentwicklung, möglicherweise noch für die Teilprozessgruppe Synodales Prinzip. Die weiteren Personalisierungen erfolgen dann ab August.

Wir entschuldigen uns, dass die Verfahren länger dauern als bisher angekündigt. Wir haben die Dauer der Auswahl und der damit zusammenhängenden Gespräche und Verfahren falsch eingeschätzt. Nun sind wir aber endlich einen Schritt weiter und die Arbeit der Teilprozessgruppen kann bald starten. Viele warten auf die Konkretisierungen der Synodenbeschlüsse für die Pfarreien der Zukunft und die gesamte Kirche im Bistum und ihrer Caritas. Die Teilprozessgruppen werden einen wesentlichen Beitrag dafür leisten.

Christian Heckmann, Synodenbüro


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Was ist Berlin schon gegen Prüm? Angeregte Diskussion um Pfarreien der Zukunft bringt Bischof auch noch spätabends in Fahrt

Bei der dritten Veranstaltung im Rahmen der Resonanz zur Raumgliederung am Abend vor Christi Himmelfahrt in Prüm herrschte bereits eine angeregte Stimmung, als Bischof Stephan zu der Veranstaltung wegen eines Termins bei der Bundeskanzlerin verspätet dazu kam. „Was ist Berlin schon gegen Prüm?“, resümierte er am Ende der gut dreieinhalbstündigen Veranstaltung. Die Fragen der über 300 Gläubigen aus der Westeifel trieben den Bischof zum Podium, nachdem er in der Veranstaltungspause ankam. „Jetzt ist er da, jetzt wollen wir mit ihm diskutieren.“ Und es war nicht so, als dass das nicht vorher schon stattgefunden hätte. Die Verantwortlichen aus dem Bischöflichen Generalvikariat und der Teilprozessgruppe Raumgliederung haben gleich zu Beginn der Veranstaltung den Entwurf vorgestellt, nach dem es zukünftig im Bistum noch 35 Pfarreien der Zukunft geben soll. „Wir müssen Pfarrei-Sein neu lernen“, beschreiben sie die anstehende Aufgabe. Die bisherige kleinteilige Pfarreien-Struktur und das Aneinanderfügen von immer mehr Pfarreien zu Pfarreiengemeinschaften sei weder pastoral noch verwaltungstechnisch ein Zukunftsmodell.

Die engagiert diskutierenden Männer und Frauen machten gleich zu Beginn deutlich, dass sie das anders sehen: „Warum nehmen Sie uns unsere Identität, wenn Sie teilweise über Jahrhunderte bestehende Pfarreien auflösen und neu zusammenfügen?“ Eine teilweise hitzige, aber immer faire Diskussion zog sich durch den ganzen Abend. Das lobte der Bischof auch am Schluss: „Ich merke deutlich: auch wenn Sie nicht mit allem zufrieden sind, was wir Ihnen heute vorgestellt haben: es geht Ihnen ja darum, dass es mit der Kirche gut weiter geht. Sie kritisieren ja nicht aus einer distanzierten Position, sondern weil in Ihrem Engagement viel Herzblut steckt.“ Die Vertreter der Steuerungsgruppe zur Synodenumsetzung und der Raumgliederungs-Gruppe konnten an vielen Stellen deutlich machen, dass es bei der Bildung der Pfarreien der Zukunft auch darum geht, das Engagement der vielen Menschen besser als bisher zu unterstützen und vor allem vielfältigere Engagementmöglichkeiten zu entwickeln. „Wer sich engagieren will, soll nicht über Jahre gebunden sein und er soll auch in den Belangen mitgestalten und -entscheiden können, die das eigene Engagement betreffen. Auch so kann Identiät entstehen.“ Auch die Bedenken, dass es letztlich nur um Zentralisierung gehe, nahmen die ernsthaft diskutierenden Verantwortlichen nicht auf die leichte Schulter: „Es geht um das, was es vor Ort an Leben und Glauben, an Engagement und Leidenschaft gibt, und um das, was es neu zu entdecken gilt.“ „…inmitten der Häuser ihrer Söhne und Töchter“, wie Dechant Clemens Grünebach aus Hermeskeil, der die Teilprozessgruppe Raumgliederung leitet, Papst Franziskus zur Pfarrei zitiert.

Bei aller kontroversen Diskussion: ein mutmachender Abend. Eine Kirche, die so diskutieren kann, hat Zukunft, meint

Christian Heckmann, Synodenbüro


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Pfarreien der Zukunft: ein erster Entwurf und viele Fragen

Seit ein paar Tagen liegt der Entwurf für die Gliederung des Bistums in 35 Pfarreien der Zukunft vor. Viele Rückmeldungen erreichen uns im Synodenbüro. Auf Facebook, per Mail und am Resonanztelefon melden sich seitedem täglich Männer und Frauen aus dem Bistum Trier, aber auch darüber hinaus, jüngere und ältere Gläubige: sie sprechen Gratultionen aus zum Mut, eine solche Veränderung anzugehen. Viele äußern Entsetzen darüber, dass es nur noch 35 Pfarreien im Bistum geben soll. Einige ganz konkrete Hinweise auf Zuschnitte von Pfarreien, die so nicht passen würden, haben uns auch schon erreicht. Wir versuchen zu jeder Nachricht eine kurze Antwort zu schreiben, über jedes Telefongespräch wird ein Protokoll geführt, auch die Kommentare auf Facebook wertet unsere Internetredaktion aus.

Pfarreien der Zukunft: darüber müssen wir reden.
Und dazu gibt es die Resonanzphase: http://www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/raumgliederung-pfarreien-der-zukunft/weiter-gehts-resonanz-phase/

Warum könnt ihr nicht sagen, wie das konkret geht mit den Pfarreien der Zukunft?
Wird es bei uns noch Gottesdienste geben? Muss ich zukünftig 20 km fahren, um eine Messe zu bestellen? Werden in unserer Gemeinde alle Kirchen abgerissen?

Das Ziel der Gründung der Pfarreien der Zukunft ist nicht, das Glaubensleben zu zerstören. Im Gegenteil: es geht darum, dass die Kirche im Bistum Trier diakonisch und missionarisch in die Welt wirkt. Und dabei geht es vor allem um das, was Christinnen und Christen vor Ort bewegt, was ihnen wichtig ist. Das zu untersützen ist Aufgabe der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mítarbeiter. Die Betonung des ehrenamtlichen Engagements und der Initiativen vor Ort ist kein Sparkonzept, sondern damit will das Bistum ernsthaft von den Gläubigen und ihren Gaben her denken.

Ziel der nächsten Jahre wird sein, das miteinander zu entwickeln. Dazu wird es ab Ende des Jahres eine zweijährige Erkundungsphase geben. Teams von drei Personen unterstützen die Haupt – und Ehrenamtlichen vor Ort dabei, Ideen für ein vielfältiges Glaubensleben vor Ort zu entwickeln und dabei auch zu bewahren, was es an Gutem und Zukunfstweisendem gibt. Daher ist es nun wichtig, über die Pfarrei der Zukunft zu diskutieren, Ideen zu entwickeln, zu streiten. Daher können wir nicht auf alle konkreten Fragen antworten. Die Gestaltung des Lebens vor Ort kann nur von dort ausgehen. Und dabei ist wichtig: Nicht alles wird neu. Aber die Kirche ist noch nicht am Ende ihrer Möglichkeiten. Die Frohe Botschaft treibt Christinnen und Christen seit je an, nicht aufzugeben, was sie der Welt zu sagen haben, aber auch vor der Welt nicht auszuweichen.


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Hohe Beteiligung am Verfahren zur Bildung der Teilprozessgruppen

Ein wichtiger Motor für die Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode sind die Teilprozessgruppen: in ihnen werden die strukturellen und inhaltlichen Rahmenbedingungen für das kirchliche Handeln im Bistum Trier in den nächsten Jahren erarbeitet.

Daher freut es uns im Synodenbüro sehr, dass sich so viele Menschen am Interessebekundungsverfahren beteiligt haben. Es zeigt uns, dass viele ehren- und hauptamtlich Engagierte sich und ihre Kompetenzen in die Umsetzung der Synode im Bistum Trier einbringen wollen.

Wir werden jetzt noch eine gewisse Zeit mit der Auswertung beschäftigt sein. Wir melden uns bei allen, ob und wenn in welcher Weise die Mitarbeit möglich ist. Auch wenn wir nicht auf jede Interessenbekundung positiv eingehen können – für die Mitarbeit in manchen Teilprozessgruppen haben sich knapp 100 Personen gemeldet –, denken wir intensiv darüber nach, wie wir die gesamte Bereitschaft zur Mitgestaltung zum Beispiel in Resonanzveranstaltungen gut einbinden können.

Was passiert weiter?

Die einzelnen Teilprozessgruppen (TPGs) erhalten nun detaillierte Aufträge. In ihnen werden die Arbeitsziele der Gruppen beschrieben, Schnittstellen zu anderen TPGs benannt, die wichtigsten Bezüge zum Abschlussdokument aufgezeigt und Meilensteine, Zwischenziele und Termine skizziert, die sich aufgrund eines Themas ergeben können.

Für die Teilprozessgruppen werden grundsätzliche Rahmenbedingungen für die Arbeitsweise festgelegt, z.B. Größe, Personalisierung, Leitung, Regeln für Gründung von Untergruppen, Möglichkeit der Einbeziehung externer Expertisen usw.

Dann folgen die Starttreffen der Teilprozessgruppen. Nicht alle werden zugleich starten. Aber wir denken daran, dass inhaltlich eng zusammenhängende TPGs auch ein gemeinsames Starttreffen haben können.

Aufgrund der Auswahl der Mitglieder und der z.T. noch ausstehenden Formulierung ausführlicher Aufträge werden die TPGs nicht vor Ostern starten.

Ein großes Dankeschön schon jetzt von uns für die vielen Rückmeldungen und die Bereitschaft zur Mitwirkung.

Aus dem Synodenbüro

Edith Ries-Knoppik und Christian Heckmann


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ich sage nicht so gerne „Umsetzung“

… ihr merkt das bestimmt und denkt „der eiert da rum mit seiner Sprache, warum nennt der das Kind „Umsetzung“ nicht beim Namen?“ Mir gefällt das Wort nicht… es drückt nicht das aus, was den Prozess im Moment ausmacht, meine ich:

ich denke eher, es ist ein Veränderungsprozess, die Synode hat in erster Linie keinen Maßnahmenkatalog verabschiedet (obwohl das dann im Momen bestimmt leichter wäre), sie hat einen Veränderungsprozess gestartet, sie lässt uns von den bisherigen Perspektiven in andere übergehen: Perspektivwechsel, Änderung unserer Haltungen, Änderung unserer Kultur…

vielleicht ist das englische Wort auch ganz hilfreich: am Montag hatten wir (Edith Ries-Knoppik) und ich ein interessantes Gespräch mit Frau Dr. Oehmen-Vieregge von der Ruhr Uni Bochum, die synodale Prozesse in Deutschland und den USA vergleicht und gerade arbeitet zu: the creativity of implementation, implementation… man sagte mir, das hätte was mit to plant: einpflanzen zu tun, das Einpflanzen von Ideen, Möglichkeiten,… passt, manches wächst anders nicht, manches zeigt sich erst später…

keine Angst, ich glaube nicht, dass ich das Effiziente an dem Prozess generell vernachlässige, schließlich sagt mein alter Oxford Advanced Learner’s Dictionary zu implement: carry an undertaking, agreement, promise into effect

aber die Unsicherheit, das Suchen, die Hoffnung, die unbändige Energie, die wir spüren: all das braucht ein stärkeres Wort als Umsetzung

übrigens: aus dem Gespräch mit Frau Dr. Oehmen-Vieregge haben wir noch gute Impulse zur Deutung des Veränderungsprozess unter den Dimensionen: politisch, strategisch, geistlich mitgenommen

aber darüber wollt ihr sicher ein andermal lesen

(Christian Heckmann)

 


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Würde gerne mehr schreiben

… was war die letzten Tagen im Synodalbüro los? Einiges an Zeit haben wir gebraucht, damit wir uns als neues Dreier-Referent/innen-Team (Edith Ries-Knoppik, Dr. Daniela Mohr-Braun und ich als Überbleibsel aus dem Synodensekretariat) aufeinander einstellen und Arbeitsweisen klären, nach Schwerpunkten schauen, Büroprozesse organisieren usw. Die die auf neue hard facts im Umsetzungsprozess warten, wird das enttäuschen. Ich selbst freue mich aber sehr, nach den letzten Monaten, in denen ich auf der inhaltlichen Seite fast alleine war (organisatorisch und verwaltungsmäßig toll unterstützt von Carolin Metzler), Kolleginnen zu haben, die bereit sind, sich in den Dienst der Kirchenentwicklung zu stellen, die uns das Abschlussdokument vorschlägt. Und die viele Leute vor Ort motiviert.

Wir haben uns Gedanken gemacht darüber:

-was können wir dafür tun, dass die Kommunikation des Veränderungsprozesses besser wird (ein Versuch ist dieser Blog, ein anderer unsere Präsenz bei Veranstaltungen),

-wie können wir helfen, dass der Veränderungsprozess sehr breit im Bistum wahrgenommen und angenommen wird (im Moment denken wir an eine sehr intensive Phase der Kommunikation im Frühjahr, um von der synodalen Idee der Pfarreien der Zukunft zu erzählen; auch wenn es gewünscht wäre, früher werden wir das wohl nicht hinkriegen),

-wie können wir mit unseren Wahrnehmungen als Referent/innen im Synodalbüro, die wir auf unterschiedlichen Ebenen Erfahrungen machen, Impulse für die Prozessleitung geben (meine Rolle als beratendes Mitglied in der Steuerungsgruppe und fast ständiger Gast in der Leiko sind da sicherlich Schlüsselelemente)

Das sind so ein paar Aspekte unserer Reflexionen seit dem 1. Dezember.

Die Steuerungsgruppe im Zusammenspiel mit der Leitungskonferenz hat viel an der Ausarbeitung der thematischen Aufträge der Synode hinsichtlich missionarischer Teams, des freiwilligen missionarischen Jahrs, geistlicher/missionarischer Zentren sowie Inklusion, Ökologie u.a. gearbeitet. Eigentlich wollte ich dazu zum Jahresende schon mehr sagen: Wie z.B. hierzu Gruppenbildungen usw. funktionieren? Das muss ich aber auf den Beginn des neuen Jahres legen… tut mir etwas weh, weil ich anderes zugesagt hatte… kann es aber nicht ändern.

(Christian Heckmann)