heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen

Blog zur Umsetzung der Synode im Bistum Trier

Resonanzveranstaltung Teilprozessgruppe Geistliche Zentren

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Ca. 60 Frauen und Männer, Ehren- und Hauptamtliche, Vertreter von Ordensgemeinschaften und Bildungsstätten, Mitglieder aus anderen Teilprozessgruppen,… sind am Samstag, dem 9. Februar, der Einladung der Teilprozessgruppe Geistliche Zentren zur Resonanzveranstaltung gefolgt.

Die Willkommenskultur der Gruppe hat es den Teilnehmern leicht gemacht anzukommen und sich einzufinden. Dies war schon ein Anklang daran, dass die Willkommenskultur in einem geistlichen Zentrum für die Besucher ein erster wichtiger Anknüpfungspunkt ist.

Der Auftrag der Teilprozessgruppe beinhaltet vier Kernthemen:

  • Begriffe verstehen lernen: Wie sind die Begriffe geistlich, spirituell und missionarisch zu verstehen?
  • Bestandsaufnahme bisheriger geistlicher Zentren: Welche geistlichen Zentren gibt es derzeit? Durch welche Rahmenbedingungen zeichnen sie sich aus?
  • Konzeptionelle Grundlagen für die Weiterentwicklung bestehender und neuer geistlicher Zentren: Was sind Merkmale bzw. welche Kriterien sollten gelten? Welche Grundhaltungen ergeben sich für geistliche Zentren im Blick auf die Perspektivwechsel und die missionarisch-diakonische Kirchenentwicklung?
  • Entwicklung struktureller und organisationaler Rahmenbedingungen: Wie sind die geistlichen Zentren zukünftig angebunden? Wie ist das Verhältnis zu den Pfarreien der Zukunft?

In der Resonanzveranstaltung lag der Schwerpunkt auf den konzeptionellen Grundlagen.

Die Teilprozessgruppe hat verschiedene Kriterien erarbeitet und zur Diskussion gestellt, die ein geistliches Zentrum beschreiben können:

  • Ort des Gebetes.
  • Zuverlässige Gottesdienstangebote.
  • Förderung von geistlichem Leben durch Angebote zu Besinnung und Einkehr, Bibelarbeit und Gebet.
  • Angebot geistlicher Begleitung.
  • Vermittlung christlicher Bildung auf der Grundlage der Bibel.

Die Resonanzgruppe hat dies in Kleingruppen lebhaft diskutiert, ergänzt und präzisiert und so weiterführende und bereichernde Impulse für die Arbeit der Teilprozessgruppe gegeben.

In einem zweiten Schritt an diesem Nachmittag ging es um die Beschreibung geistlicher Zentren und deren inhaltlicher Unterscheidung. Die Teilprozessgruppe hat eine Dreiteilung geistlicher Zentren herausgearbeitet: demnach soll zwischen bestehenden geistlichen Zentren, neuen geistlichen Zentren an neuen Orten und Theologischen Bildungszentren zukünftig unterschieden werden.

Die Teilnehmer diskutierten die Unterscheidung: Wie sinnvoll ist diese? Was bedeutet es, wenn die verschiedenen Zentren in eine Entwicklungsperspektive gehen auf der Grundlage der Perspektivwechsel, der missionarisch-diakonischen Kirchenentwicklung und der erarbeiteten Kriterien? Was heißt das für die Angebote solch eines Zentrums und wieviel zweckfreier Raum ist notwendig? Ist der Name geistliches Zentrum der richtige?

All dies gilt es nun auszuwerten und das Konzept der geistlichen Zentren weiter zu entwickeln.

Sowohl die Mitglieder der Teilprozessgruppe als auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren am Ende der Veranstaltung bewegt von vielen Fragen und Impulsen, die der Weiterentwicklung des Konzeptes dienen, aber auch jetzt schon für die eigene Arbeit vor Ort neue Anstöße geben können.

Edith Ries, Synodenbüro

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