heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen

Blog zur Umsetzung der Synode im Bistum Trier

Die Erkundungsphase ist gestartet

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Wahrnehmen, hören, fragen, sich interessieren dafür, was die Menschen bewegt, wie sie leben, was ihnen wichtig ist, welchen kirchlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen sie begegnen – das sind wesentliche Aspekte und Fragen in der Erkundung.

Im Synodendokument heißt es: „Eine Kirche, die vom Einzelnen her denkt, sucht den einzelnen Menschen in seiner Lebenswirklichkeit auf und möchte ihn darin verstehen lernen. Vom Einzelnen her denken meint eine fragende, sich interessierende, sich solidarisierende und zugewandte Kirche.“

10 diözesane Erkundungsteams sollen die Erkundung vor Ort auf den Weg bringen. Die Teams sind professionell gemischt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Caritas und Seelsorge, eine Erzieherin und eine Pfarrsekretärin arbeiten darin mit. Sie bringen ihre unterschiedlichen Sichtweisen in die Teams und den Prozess ein. Gemeinsam sind sie in den vergangenen Monaten qualifiziert worden, um mit den Methoden der Sozialraumerkundung die Aufgabe der Erkundung anzugehen.

Auf der Homepage unter www.erkundung.bistum-trier.de finden Sie die Teams und welchen Pfarreien der Zukunft sie zugeordnet sind.

Die Teams werden Kontakte aufnehmen, aber auch Sie können Kontakt aufnehmen, wenn Sie sich für die Erkundung interessieren, denn die Erkundungsphase soll ein gemeinsamer und beteiligungsorientierter Prozess sein mit interessierten Personen und Gruppen von vor Ort. Erkunden ist immer exemplarisch, nie vollständig, aber es werden  Anknüpfungspunkte entstehen, die für die Pfarrei der Zukunft wichtige Hinweise enthalten, wie sie sich gestalten kann, wo sie ihre Schwerpunkte sieht und was ihr wichtig ist.

Auf dem Weg der Erkundung wünschen wir allen gute Begegnungen, ein offenes Ohr und ein waches Auge für das Unbekannte und Neue. In dem Gottesdienst zur Sendung der Erkunderinnen und Erkunder mit Bischof Dr. Stephan Ackermann heißt es in dem Segensgebet, das gemeinsam gesprochen wurde: „Er schenke uns ein feines Gespür und ein offenes Herz, dass wir nicht nur die Sprache der Menschen verstehen, sondern auch, was deren Seele schreibt und ihre Träume nährt.“ (H. Jung)

Aus dem Synodenbüro, Edith Ries

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