heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen

Blog zur Umsetzung der Synode im Bistum Trier


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Herzlich Willkommen!

Liebe Leserinnen und Leser,

die Diözesansynode ist heute vor sieben Monaten zu Ende gegangen. Auch wenn wir noch nicht überall im Bistum von der Synode erzählt haben und noch längst nicht alle darüber ausreichend informiert sind, wie wir die Schritte in die Zukunft konkret wagen wollen: es ist jede Menge passiert seit dem:

drei große Treffen des Bischofs mit allen Hauptamtlichen im Juni und Juli, drei Wirkshops im Juni, Juli und August, in denen ehemalige Synodale und Interessierte zusammenkamen, drei Austauschforen des Bischofs mit den aktiven Priestern, ein Studientag des Berufsverbandes der Gemeinderfentinnen und -referenten, die Jahrestagung der Pastoralreferentinnen und -referenten und vor allem sehr, sehr viele Begegnungen mit Gruppen und Gremien an ganz unterschiedlichen Orten.

Für die guten Diskussionen und die Offenheit, die wir erfahren durften, sage ich hier: Herzlichen Dank!

Gerade die letzten Tage waren sehr vielfältig:

  • am Montag waren Gäste aus der österreichischen Diözese Linz bei uns, um ihre Dechantenfahrten in der Osterwoche zu planen: sie wollen Trier und die Ergebnisse unserer Diözesansynode kennen lernen
  • am Dienstag haben wir in der Leitungskonferenz über die vielen Anregungen, die wir in den letzten Wochen schriftlich und mündlich zur „Kundschafterphase“ (siehe die Beschreibung des Prozesses zur Bildung der Pfarreien der Zukunft auf dieser Seite) erhalten haben, beraten; es gibt zwar kein gutes Wort dafür – jedes, das wir anbieten, erfährt von irgendjemand Kritik 😉 aber diese Phase wird sehr wichtig dafür sein, um neugierig auf die Leute zur werden, die wir noch nicht kennen und dass die vielen guten Ideen und spannenden Orte, die es gibt, dazu dienen, Bilder der Pfarreien der Zukunft zu entwickeln
  • nachmittags haben wir über kommunikative Maßnahmen beraten, unter anderem über diesen Blog, wir haben sehr ernsthaft und selbstkritisch die vielen kritischen Stimmen zur aktuellen Informationspolitk reflektiert
  • am Mittwoch durfte ich abends zu Gast sein in der Pfarrei Heilig-Kreuz in Schwalbach, die Verwaltungs- und Pfarrgemeinderäte haben mir zusammen mit Pfarrer Hans Georg Müller sehr ausführlich über den Prozess ihres Zusammenwachsens aus fünf Pfarreien berichten, ich konnte sehr viele Erkenntnisse gewinnen zu den Verwaltungsprozessen und den pastoralen Herausforderungen, ein sehr mutmachender Abend.
  • heute hat im Synodalbüro (so nennen wir uns gern neben dem ganz offiziellen Titel: Stabsstelle zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode) Edith Ries-Knoppik als neue Kollegin begonnen. Mit Dr. Daniela Mohr-Braun, unserer Sekretärin Carolin Metzler und mir sind wir dann komplett. Ich freue mich darauf, wenn wir nächste Woche einen ersten Teamklausurtag haben.
  • leider musste ich Edith an ihrem ersten Arbeitstag schon prompt allein lassen und es bei einem telefonischen Gruß belassen, denn Daniela und ich waren in Sohren zu Gast beim Ökumenischen Pfarrkonvent, wo wir mit 25 Seelsorgerinnen und Seelsorgern der evangelischen und katholischen Kirchen über die Irritationen des Seeslorgeverständnisses, welche das Abschlussdokument der Synode bietet, gesprochen habe; aus diesem Morgen folgte eine Einladung nächstes Jahr im Frühjahr mit einer Kreissynode über die Perspektivwechsel zu arbeiten: eine wirklich tolle ökumenische Erfahrung
  • der Tag endet dann mit einem Seminar des Lehrstuhls für Pastoraltheologie, geleitet vom ehemaligen Synodalen Prof. Martin Lörsch und Dr. Carola Fleck, in dem sich jetzt die erste Generation der nachsynodalen Studierenden mit dem Synodenprozess, seiner Gestaltung und Wirkung wissenschaftlich auseinandersetzt, sehr interessant

In dieser und ähnlicher Weise wollen wir Sie über die großen und kleinen Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Da das alles live passiert und auch mal „zwischendrin“ sehen Sie uns bitte manch unsaubere Formulierung oder Tippfehler nach.

Christian Heckmann