heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen

Blog zur Umsetzung der Synode im Bistum Trier

Teilprozessgruppen (TPG) arbeiten…

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Kurz vor Weihnachten nun auch von mir ein erster kleiner Bericht aus dem Synodenbüro.

Seit dem 1. Dezember bin ich nun hier und habe meine ersten Erfahrungen gesammelt. Die Zeit war angefüllt damit, mich zu informieren über das, was bisher passiert ist und in vielen Gesprächen Kontakte zu knüpfen und Resonanzen über die Synode und deren Umsetzung zu bekommen. Die Bandbreite der Rückmeldungen geht von Verunsicherung, wie das alles gehen mag und ob es zu schaffen ist, all die Ideen, die im Abschlussdokument grundgelegt sind, umzusetzen, bis hin zur positiven Spannung und Herausforderung, die Kirche von Trier mitgestalten zu können.

Ich erlebe auch, dass viele Menschen, Gruppen und Gremien einen Informationsbedarf haben, was denn derzeit Stand der Dinge ist und was das für die je eigene Gruppe und Situation bedeuten könnte. Diese Fragen können derzeit nicht konkret beantwortet werden, aber die gemeinsame Auseinandersetzung und das Gespräch darüber helfen, dass sich Bilder entwickeln, die dann weiter bearbeitet werden können.

Eine wichtige Gruppe für das Thema Kommunikation ist die Teilprozessgruppe Kommunikation, die sich es sich zur Aufgabe gemacht hat, Formate zu erstellen, die der Kommunikation dienen und die Anfragen der verschiedenen Gruppen aufzugreifen. Ein Format war z.B. das „breakfast 4 U“ im BGV, das wir vergangene Woche zum ersten Mal durchgeführt haben. Die hohe Teilnehmerzahl von ca. 130 Mitarbeitern zeigt, wie wichtig es ist, im Gespräch zu sein. Nach der Veranstaltung gab es positive Rückmeldungen, aber auch kritische Stimmen. Wir nehmen diese ernst und werden das Format weiter entwickeln.

Eine weitere Gruppe hat ihre Arbeit aufgenommen, die Teilprozessgruppe Raumgliederung. Unter der Leitung von Dechant Clemens Grünebach hat diese ihre Arbeit am 8. Dezember begonnen, mit dem Auftrag, eine vorläufige Raumgliederung für das Bistum zu erstellen. In der Synode wurde ein Bild von der Pfarrei der Zukunft entworfen. Um dieses Bild inhaltlich gestalten zu können, braucht es hinreichend große Pfarreien, die den Rahmen bieten, diese Ideen umzusetzen. Es ist eine sehr verantwortliche Aufgabe, unter den verschiedensten Kriterien, die es zu bedenken gilt, einen Vorschlag zu erarbeiten. Ich bin als Schriftführerin dabei und erlebe die Gruppe als sehr sorgsam in all den Punkten, die es zu bedenken gilt, verbunden mit dem Anspruch, aus diesen Kriterien die bestmögliche vorläufige Gliederung für das Bistum herauszuarbeiten. Die anschließende Resonanzphase auf diesen Vorschlag, die es im kommenden Jahr für das gesamte Bistum geben wird, geht Anfang des Jahres ebenso in die Planung.

Damit möchte ich für heute schließen, auch wenn es sicherlich noch viel mehr zu erzählen und berichten gäbe. Meine ersten Wochen waren spannend, und ich glaube, dass das kommende Jahr für uns im Synodenbüro und für alle, die sich an der Umsetzung auf ihre Art und Weise an den je unterschiedlichen Stellen beteiligen werden, ein spannendes Jahr werden wird.

Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, und ich freue mich auf die verschiedensten Begegnungen und Gespräche im kommenden Jahr.

Herzliche Grüße, Edith Ries-Knoppik

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