heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen

Blog zur Umsetzung der Synode im Bistum Trier

Blick in die Versammlung der BGV-Mitarbeiter zum Info-Frühstück

Erstes Breakfast for U(msetzung)

4 Kommentare

Was für eine Überraschung: mehr als hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zum ersten Breakfast for U (bf 4 U) in die Cafeteria des Generalvikariats gekommen – zum Frühstück zur Synodenumsetzung. Damit probiert die Teilprozessgruppe Kommunikation ein Format aus, das es so bisher noch nicht gab: ein lockeres Gespräch über den Stand der Synoden-Umsetzung bei einer Tasse Kaffee oder Tee und einem Croissant.

Eigentlich waren wir von einer Handvoll Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgegangen. Dass am Ende 130 Croissants gekauft werden mussten, ist ein toller Erfolg. Es zeigt, dass wir mit diesem Format richtig liegen. Es zeigt aber auch, wie hoch der Informationsbedarf ist.

Beim ersten Breakfast for U stellten sich die Kolleginnen und der Kollege aus dem Synodalbüro (dem ehemaligen Synodensekretariat) vor, die in dieser Form auch erst seit wenigen Wochen zusammenarbeiten: Christian Heckmann als Leiter der Stabsstelle zur Synodenumsetzung (Synodalbüro) sowie Edith Ries-Knoppik und Daniela Mohr-Braun. Sie gaben einen Einblick in den Stand der Umsetzung – inzwischen haben die ersten beiden Teilprozessgruppen Kommunikation und Raumgliederung losgelegt – und beantworteten Fragen.

Die Fragen waren thematisch so weit gespannt wie der Umsetzungsprozess umfangreich ist. Es ging um Anregungen und die Einbeziehung von Externen (etwa aus der evangelischen Kirche), um die geplanten weiteren Teilprozessgruppen, um Veränderungen auch für das Generalvikariat, um die Zukunft der Räte und natürlich um die Gestalt der Pfarreien der Zukunft. Deutlich wurde: hier braucht es neue Bilder, denn das Bild der  Pfarrei, wie wir sie kennen, kann nicht auf das neue Gebilde übertragen werden, das entstehen soll.Warum diese dann überhaupt noch „Pfarrei“ genannt werden müsse, wenn sie sich doch so grundlegend unterscheide, wurde gefragt. Hier ist die Antwort ganz einfach: weil das Kirchenrecht ausdrücklich Pfarreien in einem Bistum vorsieht. Wie diese aber ausgestaltet werden sollen, darüber ist dem Bistum eine große Freiheit gegeben und diese gilt es auszufüllen. Klar ist: die Leitung wird aus einem Team von mindestens drei Verantwortlichen bestehen, in dem Verwaltungskompetenz vorhanden sein muss. Für Ehrenamtliche ist Leitung grundsätzlich offen.

Einen wichtigen Hinweis gaben die Besucher des Breakfast for U der Teilprozessgruppe Kommunikation mit: gewünscht wird ein Newsletter mit Informationen über den jeweils aktuellen Stand der Umsetzung. Diese Anregung nehmen wir gern in die Beratung der Teilprozessgruppe auf. Und noch etwas war klar: als Moderatorin Judith Rupp fragte, ob Breakfast for U als vierwöchiges Format mit wechselnden Themenschwerpunkten zur Synoden-Umsetzung beibehalten werden soll, gingen praktisch alle Hände in die Höhe. Wir freuen uns auf die nächsten Treffen dieser Art, auch wenn vielleicht nicht immer mehr als hundert Interessierte kommen. Oder doch?

4 Kommentare zu “Erstes Breakfast for U(msetzung)

  1. Herr Uzulis, das klingt sehr gelungen, wenngleich ich mich frage, wie die Einladung von Statten ging?
    Wer war geladen, wo konnte man davon erfahren??
    Andrea Reitz

    • Eingeladen war mit Plakaten im Generalvikariat und im DiözesanCaritasVerband, außerdem im „Portal“ (Intranet des BGV und für Bistums-MitarbeiterInnen). Ich nehme Ihre Anfrage mal als Signal, dass KiTa-gGmbH-KollegInnen vielleicht auch gern eingeladen würden – und trage das in der Kommunikations-Runde vor…
      altfried g. rempe

    • Wir haben auch in unserer Rendantur mit Interesse die Einladung im Portal gelesen und uns gefragt, ob wir auch hierzu eingeladen sind. Sicherlich gehören wir zu der Berufsgruppe des Bistums, die von den Synodenergebnissen erheblich betroffen sein wird. Aber bislang wurden wir als Mitarbeiter von der Bistumsseite noch überhaupt nicht informiert, ausgenommen von Frau Straus, die auf unserer MAV-Versammlung letzte Woche einen hervorragenden Job gemacht hat.

      • Zu einem Frühstücks-Termin von geplant einer Stunde Dauer konnten wir natürlich nicht bistumsweit einladen – aber dass Sie in den Rendanturen informiert(er) sein wollen, nehme ich ebenso mit in die Teilprozessgruppe „Kommunikation“ wie ich Ihr Lob für Direktorin Kirsten Straus direkt an sie weitergebe.
        Schon klar: Die InformationsPhase ist ja gerade mal kurz nach dem Start…
        altfried g. rempe

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