heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen

Blog zur Umsetzung der Synode im Bistum Trier


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Geistige Weite und kreative Spiritualität – Zum Tod von Dr. Gundo Lames

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Dr. Gundo Lames ist tot

Der langjährige Leiter des Strategiebereichs „Ziele und Entwicklung“ im Bischöflichen Generalvikariat Trier starb am Morgen des 1. April nach schwerer Krankheit. Er wurde 62 Jahre alt. Mit Bischof Dr. Stephan Ackermann und Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg trauert die ganze Dienstgemeinschaft des Bischöflichen Generalvikariates um ihren Kollegen und Weggefährten. „Mit dem Tod von Gundo Lames verliert das Bistum Trier eine visionäre Führungskraft, der mit unbändiger Energie bis in seine letzten Lebenstage hinein starke und auf Zukunft gerichtete Impulse gesetzt hat. Seine eigene Begeisterung für seine Ideen und Gedanken war ansteckend“, würdigt Generalvikar von Plettenberg den Verstorbenen.

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Das Schicksal der Kirchen

 

Die „Diakonische Kirchenentwicklung“ ist nicht nur Thema im Hirtenwort von Bischof Dr. Stephan Ackermann zur Österlichen Bußzeit 2020, sie beschäftigt auch andere Bistümer – ist ein Kernauftrag der Kirche heute. Professor Dr. Klaus Baumann, Professor für Caritaswissenschaften in Freiburg i.Br., hat dazu einen Festvortrag „Ständige Diakone – Männer für einen diakonischen Neuanfang in der Kirche?“ gehalten, der vom Bistum Osnabrück unter dem Titel „Ich habe euch ein Beispiel gegeben (Joh 13) – „Für einen diakonischen Neuanfang in der Kirche“ in einer Festschrift herausgegeben wurde. Wir dokumentieren mit freundlicher Genehmigung des Autors einen Auszug aus dem Festvortrag hier im Blog. Darin nimmt Professor Baumann Bezug auf den Jesuitenpater Alfred Delp, der 1945 – also vor fast genau 75 Jahren – nach einem Schauprozess von den Nazis hingerichtet wurde. Pater Delp hat wegweisende Gedanken auch für die Kirche heute formuliert:

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Orte von Kirche

Synodalversammlung, Synodenumsetzung, „Pfarreien der Zukunft“ oder „Orte von Kirche“ – ganz im Ernst, wenn ich Freunden von der Umsetzung der Bistumssynode erzähle, könnte ich auch gleich ein Wörterbuch daneben legen. Auch vielen Gläubigen im Bistum fällt es schwer, sich etwas unter den Begriffen vorzustellen. Dabei ist das so wichtig, wenn wir alle gemeinsam unsere Kirche auch in Zukunft gemeinsam leben wollen.

Ich habe meine Freunde mal gefragt, was sie unter den Begriff verstehen: (Frau) Ort von Kirche? … Da fällt mir jetzt so spontan gar nichts zu ein“, (Mann) Spontan würde ich sagen, dass es ein Ort ist, an dem Menschen zusammenkommen, sich treffen“, (Mann) Ein Ort von Kirche ist für mich überall, wo nette Leute zusammenkommen und man sich gegenseitig hilft und eine schöne Zeit miteinander verbringt“.

Im Grunde haben die zwei Jungs schon den Kern ausgemacht; aber so manchem Katholik geht es da eher wie meiner Freundin. Weiterlesen


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Die Zukunft des Ehrenamts

Ehrenamt ist mühselig. Nach der Arbeit geht es zu Vorstandssitzungen, am Samstagmorgen zu Arbeitseinsätzen, bei Wind und Wetter Waffeln verkaufen und dann hat man vielleicht auch noch Ärger mit dem Zweiten Kassierer und überhaupt engagieren sich doch immer nur die gleichen.

Auf der anderen Seite: Da gibt es strahlende Gesichter bei den Teilnehmern, die sich über eine gelungene Organisation eines Benefizlaufes freuen. Da gibt es Dankbarkeit bei der Übergabe von gesammelten Spenden. Bei der anstrengenden und mitunter lauten Vorstandssitzung gibt es ein versöhnliches Bier an der Theke. Weiterlesen


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Mit erhobenem Haupt

Christi Liebe „erlaubt uns, das Haupt zu erheben und neu zu beginnen. Fliehen wir nicht vor der Auferstehung Jesu, geben wir uns niemals geschlagen, was auch immer geschehen mag. Nicht soll stärker sein als sein Leben, das uns vorantreibt!“ (Nr. 13)

Dazu schreibt Bischof Stephan Ackermann:

„Da verließen die Frauen das Grab und flohen; denn Schrecken und Entsetzen hatte sie gepackt. Und sie sagten niemandem etwas davon; denn sie fürchteten sich.“ Mit diesen irritierenden Sätzen endete ursprünglich das Markusevangelium, bevor man einen mutiger klingenden Schluss anfügte (16,9-20). Bezieht sich Papst Franziskus auf diese Sätze, wenn er uns ermahnt: „Fliehen wir nicht vor der Auferstehung Jesu“? Weiterlesen


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Im Spiegel der Seligpreisungen

Vergessen wir nicht: „In den Seligpreisungen zeigt der Herr uns den Weg. Wenn wir den Weg der Seligpreisungen gehen, können wir zum wahrsten menschlichen und göttlichen Glück gelangen. Die Seligpreisungen sind der Spiegel, der uns mit einem Blick darauf kundtut, ob wir auf einem richtigen Weg gehen: Dieser Spiegel lügt nicht“! (Brief von Papst Franziskus „an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“, Nr. 12)

Dazu schreibt Bischof Stephan Ackermann:

Die Seligpreisungen (Mt 5,3-12/ Lk 6,20-23) gehören für Papst Franziskus zu den Lieblingstexten des Evangeliums. Immer wieder bezieht er sich auf sie. Er hat sie schon einmal als den „Personalausweis des Christen“ bezeichnet (GE 63). Mit den Seligpreisungen könne man lernen, ein guter Christ zu werden, indem jeder Getaufte auf seine Weise das tut, was Jesus in den Seligpreisungen sagt.

In seinem Brief an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland bezeichnet der Papst die Seligpreisungen als Spiegel und zitiert damit das, was er auch den Katholiken in Italien bei ihrem Nationalkongress 2015 ans Herz gelegt hat. Weiterlesen


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Was Christus der Kirche schenkt – und was wir tun müssen

Die Wachsamkeit und die Bekehrung sind Gaben, die nur der Herr uns schenken kann. Uns muss es genügen, durch Gebet und Fasten um seine Gnade zu bitten. (Brief von Papst Franziskus „an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“, Nr. 12)

Dazu schreibt Bischof Stephan Ackermann:

Damit synodale Prozesse in der Kirche gelingen, gibt es nach der Überzeugung des Papstes zwei Bedingungen. Sie heißen: Wachsamkeit und Bekehrung. Wer wach ist, ist aufgeschlossen für die Personen und Dinge, die ihn umgeben. Wachsamkeit ist das Gegenteil einer Selbstverschlossenheit, die glaubt, bereits alle Erkenntnis zu besitzen. Hier berührt sich Wachsamkeit mit dem, was christlich Bekehrung meint: Einen grundlegenden Perspektivwechsel zu vollziehen, der dazu führt, dass ich statt von mir auszugehen, bewusst von Gott und vom anderen Menschen her denke.

Interessanterweise spricht Franziskus nicht nur von der „Bereitschaft“ zur Bekehrung, sondern von der Bekehrung selbst. Weiterlesen